{"id":32,"date":"2011-07-23T10:27:59","date_gmt":"2011-07-23T10:27:59","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/spd-borgwedel.de\/?page_id=32"},"modified":"2011-07-23T13:57:49","modified_gmt":"2011-07-23T13:57:49","slug":"vertrauen-in-die-gemeinde","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.spd-borgwedel.de\/?page_id=32","title":{"rendered":"Vertrauen in die Gemeinde"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gru\u00dfwort von Egon Bahr:<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_104\" style=\"width: 192px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.spd-borgwedel.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/egon_bahr_bild-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-104\" class=\"size-full wp-image-104\" title=\"Egon Bahr\" src=\"http:\/\/www.spd-borgwedel.de\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/egon_bahr_bild-1.jpg\" alt=\"Portrait von Egon Bahr\" width=\"182\" height=\"156\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-104\" class=\"wp-caption-text\">Egon Bahr (geboren 1921) ist einer der Architekten von Willy Brandts Ostpolitik Er war in den 70er Jahren zun\u00e4chst Kanzleramts- und dann Entwicklungshilfe-Minister. Im Bundestag vertrat er den Wahlkreis Flensburg-Schleswig. 1977 war er als Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SPD Gast auf der Gr\u00fcndungsversammlung des Orstvereins Borgwedel.<\/p><\/div>\n<p>30 Jahre umfasst die Geschichte unseres Ortsvereins. Er kann\u00a0mit Genugtuung auf seine Erfolge zur\u00fcckblicken. Denn dazu geh\u00f6rt\u00a0nicht zuletzt, das erworbene Vertrauen in der Gemeinde, das\u00a0\u00fcber die Partei hinausreicht; sonst w\u00e4re Uwe Jensen 1998 nicht\u00a0zum B\u00fcrgermeister gew\u00e4hlt worden.Ein Punkt hat sich nicht ver\u00e4ndert: Wie 1977 steht die SPD wieder\u00a0vor einem Bundesparteitag, abermals in Hamburg.<\/p>\n<p>Wieder wird dabei die Kernenergie eine wichtige Rolle spielen. Nachdenklich\u00a0muss es machen, dass es in diesen 30 Jahren weltweit nicht gelungen ist, das Entsorgungsproblem zu l\u00f6sen.\u00a0Diese Last f\u00fcr die Menschheit liegt vor uns, auch vor unserem Land.Sie abzutragen, wird nicht nur schwierig, sondern auch kostspielig\u00a0werden. Aber hinzugekommen ist die Bedrohung unseres\u00a0zivilisierten Lebens durch die Klimaver\u00e4nderung. Sie ist das\u00a0\u00fcberragende gro\u00dfe Problem im neuen Jahrhundert. Seine<br \/>\nDimensionen dringen erst langsam in das Bewusstsein der\u00a0Regierungen wie der Menschen. Es wird nicht durch\u00a0ungehemmte Marktwirtschaft zu l\u00f6sen sein.<\/p>\n<p>Neue Partnerschaften\u00a0zwischen alten Gegnern werden sich bilden; Amerika wird<br \/>\ngenauso bedroht und betroffen wie Russland.\u00a0Welche Emissionen bis wann und wie hoch reduziert werden\u00a0m\u00fcssen, sind f\u00fcr den Normalb\u00fcrger, der ich in diesem Falle auch\u00a0nur bin, nicht besonders erleuchtend. Alarmieren muss die Feststellung\u00a0der internationalen Wissenschaft, dass in den n\u00e4chsten\u00a0acht bis zehn Jahren gro\u00dfe Anstrengungen erforderlich sind,\u00a0damit der Anstieg der Erw\u00e4rmung wenigstens gestoppt werden<br \/>\nkann, bevor sie unkorrigierbar wird. Das ist ein Zeitraum, der\u00a0etwa nur die H\u00e4lfte so lang ist, wie die Deutsche Einheit dauert.\u00a0Ob die Menschheit in dieser kurzen Zeitspanne das notwendige\u00a0schmerzhafte Umdenken schafft, ist mindestens zweifelhaft.<\/p>\n<p>Unsere Partei darf sich die Meinungsf\u00fchrung f\u00fcr dieses Thema\u00a0nicht nehmen lassen. Es wird wahrscheinlich 2009 nicht wahlentscheidend\u00a0sein; aber es kann schon 2013 wahlentscheidend\u00a0werden. In der Person von Sigmar Gabriel haben wir einen Bundesminister\u00a0f\u00fcr den Gesamtkomplex, der sich auch international\u00a0Ansehen erworben hat und der nicht nur die Unterst\u00fctzung der\u00a0Kanzlerin, sondern unserer Partei verdient.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche dem Ortsverein weitere Erfolge und bedauere, am<br \/>\n13. Oktober nicht kommen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In alter Verbundenheit<\/p>\n<p>Egon Bahr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gru\u00dfwort von Egon Bahr: 30 Jahre umfasst die Geschichte unseres Ortsvereins. Er kann\u00a0mit Genugtuung auf seine Erfolge zur\u00fcckblicken. 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